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EKG

Elektrokardiogramm
Das Elektrokardiogramm (abgekürzt EKG) ist die Registrierung der Summe der elektrischen Aktivitäten der Herzmuskelfasern. Elektrokardiogramm heißt auf Deutsch Herzstromkurve.
Jeder Pumpfunktion des Herzens geht eine elektrische Erregung voraus, die im Normalfall vom Sinusknoten ausgeht und über das herzeigene Erregungsleitungssystem zu den Muskelzellen läuft. Diese elektrischen Potenzialänderungen am Herzne kann man an der Körperoberfläche ableiten und in der Zeitachse aufzeichnen. Es resultiert ein immer wiederkehrendes Bild der elektrischen Herzaktion. Mit dem EKG lassen sich vielfältige Aussagen zu Eigenschaften und Erkrankungen des Herzens treffen. Zu beachten ist, dass das Oberflächen-EKG nur die elektrische Aktivität des Herzmuskels anzeigt, nicht jedoch die tatsächliche Auswurfleistung widerspiegelt.

Wie wird ein EKG aufgezeichnet?
Mehrere Clips oder Pflaster, sogenannte "Electroden", werden an den Extremitäten (und am Brustkorb) des Tieres angelegt. Die Elektroden werden über Kabel mit dem EKG-Gerät verbunden. Dieses EKG-Gerät zeichnet die elektrischen Signale der Herzaktionen auf. Die Untersuchung beeinflusst die Herzaktion in keinster Weise, ist nicht unangenehm und dauert nur etwa 5 Minuten.

"Das Herz ist der Prinz aller Organe und der Ursprung des Geistes!"
Nei Jhing

Von unseren vierbeinigen Freunden neigen insbesondere Hunde zu Herzerkrankungen, wobei es sich in der Mehrzahl der Fälle um erworbene Erkrankungen handelt. So ist das EKG heute eine hilfreiche Untersuchungsmethode bei der Diagnostik von Herzerkrankungen.
Das EKG-Gerät dient zur Aufzeichnung des Herzschlags in Kurvenform. Aus diesen charakteristischen Kurven lassen sich Störungen der Herzarbeit ablesen und so auch Erkrankungen feststellen.

Bei folgenden Symptomen ist ein EKG angezeigt:

  • Herzrhythmusstörungen
  • Blutdruckveränderungen
  • Atemstörungen
  • Ohnmacht oder Krampfanfall

Das EKG wird auch bei verschiedenen ärztlichen Maßnahmen eingesetzt, wie z.B.

  • zur Verlaufskontrolle von Herzerkrankungen
  • zur Überwachung vor, bei und nach Operationen
  • bei Vorsorgeuntersuchungen

Erste Anzeichen einer Herzerkrankung können sich beispielsweise darstellen als

  • Unruhe, auch Nachts
  • gesteigerte Nervosität
  • ständiger Bewegungsdrang
  • gesteigerte Empfindlichkeit gegen warmes Wetter

Später kommen bei den Tieren meist Husten, vermehrte Müdigkeit und die Weigerung sich zu bewegen hinzu.

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